London Calling Part 1

Liebe Gemeinde, die Fotos sind entwickelt, die Gedanken geordnet. Auf, auf, jetzt folgt die Berichterstattung der Tage vom 3. bis 8. Juli. Ich habe nämlich die Zeit zum zweiten Mal in London verbracht und wieder gefühlt nichts touristenessenzielles abgearbeitet. Die Tagesattraktionen waren im Voraus geplant und ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich wirklich jemanden kenne, der mich in meinen Plänen und Wünschen unterstützt und das einfach über sich ergehen lässt. Somit hier eine Verbeugung vor R., die für diesen Trip meine Kumpanin war.

Donnerstag:

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Wir sind erst abends losgeflogen und hatten ein wenig Bedenken, dass zu der Zeit keine Züge von Southend nach London fahren, aber die Reise zur Unterkunft verlief mehr als geschmeidig. Ich persönlich finde das öffentliche Verkehrssystem präzise ausgeschildert und logisch aufgebaut. Man kann eigentlich nichts falsch machen. Wohingegen ich niemals Tourist in Berlin sein möchte. Da sieht man manchmal als Berliner nicht mal durch. 

Angekommen in dem kleinsten „Appartement“ der Welt, machte sich bei mir schon Vorfreude auf die kommenden Tage breit. Doch bevor ich deswegen die Nacht über im Bett von A nach B schlaflos robbte, entschied ich mich meinen Koffer zu öffnen. R. nahm Nudeln mit, damit wir vor dem Konzert noch etwas vernünftiges essen konnten. Ich nahm ein noch nicht geöffnetes Glas Pesto mit. Dachte ich jedenfalls, denn auf einmal breitete sich ein Basilikum-Öl-Geruch aus. Das Glas war wohl doch schon geöffnet worden und ich kam leider nicht auf die Idee, es vorsichtshalber in einer Tüte zu transportieren. Trotzdem hatte ich Glück. Es roch zwar alles nach Pesto, aber nichts hatte sichtbare Flecke. Ich frage mich jedoch, ob die Menschen, die jetzt unser Geld haben, denken wir sind in der Pestomafia oder so. 

Auf dem Foto sieht man, wie ich meine trendy Kinderzahnbürste in Szene setzte. Das Bad ansich war nicht zu überbieten. Es war so klein, dass ich dank dem Vorhandensein zweier Beine nur quer auf der Toilette Platz nehmen konnte. Und die Tür ging auch nicht zu. Ein Bild für die Götter.

Freitag:

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 Die Vorfreude war immens, die Vorbereitung verlief zäh. Mein Frühstück bestand aus einer Schüssel Nudeln mit Pesto, doch es fühlte sich an wie ein Weltuntergang. Das Problem habe ich immer bei hohen Temperaturen. Doch ohne was im Magen halte ich kein Konzert durch. Vorallem nicht, wenn 13.30 Uhr Einlass ist und es bis 22 Uhr geht.

Da wir noch beim Box Office die Tickets abholen mussten, sind wir gleich nach dem Frühstück losgefahren. Wir haben es geschafft im falschen Park zu landen und danach haben wir den größten Fehler der Menschheitsgeschichte begangen. Angekommen im Hyde Park war ich der Führer (das wollte ich schon immermal schreiben) auf der Suche nach dem Box Office. Im Internet hatte ich mir zuvor angeguckt, wo dieser anzutreffen sei. Trotzdem sind wir zur Karte gelaufen. Ich schaute sie mir an, dachte ich verstehe sie und ehe wir uns versahen, waren wir eine halbe Stunde in der falschen Abbiegung auf- und abgegangen. Diesen Fehler haben wir erschreckenderweise mehrmals begangen. Also hier ein Appell: Solltet ihr jemals mit mir unterwegs sein, schaut selbst nach wohin es geht. Meine Absichten sind gut und ich bin auch immer der festen Überzeugung den Weg zu kennen, aber am Ende liege ich immer falsch.

Trotz der Oh-nein-wir-kommen-zu-spät-zum-Einlass-und-ich-werde-Mike-Patton-nur-von-weitem-sehen-und-vor-Trauer-sterben-Panik, verlief alles gut und wir fanden uns sogar relativ weit vorne vor der Haupbühne wieder. Da war ich sehr beruhigt. Hier sieht man mich wartend in der glühenden Sonne, die uns konstant bis in die Abendstunden mit Sonnenbrand versorgte. Ich sehe es nämlich nicht ein, in der Stadt Sonnencreme zu benutzen und ich muss gestehen, dass ich glimpflich davon gekommen bin. Rötungen an einem Arm und an den Öhrchen. Für eine Gingerhaut gleicht das einem Wunder.

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Die Zeit des Wartens verging doch recht schnell. Die Menschen zu beobachten ist nämlich immer wieder ein Genuss. Ob nun Gothics mit konzertmenschenverachtenden Schuhen, denen man nicht im Moshpit begegnen möchte, alte und junge Black-Sabbath-Jünger (alte Jünger, darüber muss debattiert werden), Menschen ohne Schuhe. Sehr interessante Mischung.

Besonders ins Herz konnte ich die drei Menschen mit Nine-Inch-Nails-Shirt schliessen. Und der eine Kerl mit dem Primus-Shirt. Und die zwei Lieblings-Mr.Bungle-Shirts (https://img0.etsystatic.com/022/2/7450276/il_570xN.488834714_t5q3.jpg). Eigentlich war vorher mein Plan, wenn ich eines tatsächlich antreffe, den Besitzer zu fragen, ob wir nicht die Oberteile tauschen wollen. Dann hätte ich jetzt noch eine knisternde, erotisierte Anekdote zu erzählen. Stattdessen habe ich just in diesem Moment ein Frustkauf getätigt. Nichts mit sympathischen oder heißen Menschen, die bereitwillig sich mit mir ausziehen. Eigentlich schade, aber irgendwie ist mir das bei Konzerten generell nie geglückt mit fremden Menschen ins Gespräch zu kommen. Bei Lieblingsbands deprimiert mich das irgendwie. Ich habe mich auch schon mit konservativen Gedankengut ertappt. Verlieben auf einem Konzert einer Lieblingsband. Oh man, ich glaube ich bin doch Romantiker. Ich schweife ab. Dieses Foto ziert die wunderschöne R., aber nur aus Alibigründen. Ich wollte nämlich dem Kerl mit dem grünen Anzug mitsamt Spielkarten darauf ein Denkmal setzen. 

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Die erste Band, die spielte waren Soulfly. Es war nichtmal 15 Uhr, aber sie haben mich zum hüpfen gebracht und auch der erste Moshpit entwickelte sich. Live eine absolute Überraschung, da die Songs die ich mir zuvor zu Gemüte geführt habe, doch eher monoton auf mich wirkten, aber hier einfach nur rockten und Spaß machten. Sehr sympathische Band.

Nach einer halben Stunde standen dann Motorhead auf der Bühne. Das praktische an der Wartezeit war, dass man prima weiter nach vorne und zur Mitte aufrücken konnte, da viele Bier holen gingen. Sehr franzifreundlich. Im Kontrast zu Soulfly war Motorhead Kopfnickermusik. Die Leute standen verwegen in ihren Lederjacken bei fast 30 Grad und schüttelten ihr Haar. Mir kam dies sehr gelegen, schließlich musste ich Kraft für Faith No More sparen, denn für sie bin ich ja die Reise angetreten. Ich muss gestehen, dass ich ein wenig enttäuscht von Lemmy und Co. war. Der Sound war mittelprächtig, aber primär der Blick auf die Leinwand war kontraproduktiv, da man sofort mit der Verfassung von Lemmy konfrontiert wurde. Und irgendwie hatte ich da kein gutes Gefühl. Ich traue ihm zu, dass es noch Jahrzehnte lebt, aber mitgenommen sah er schon aus. Wir werden das beobachten.

Danach ging es in die gewohnte Umbaupause über. Wir konnten wieder ein Stückchen nach vorne rücken und ich wurde nervös. Trotzdem konnte ich mich königlich über den Kontrast amüsieren. Das Bühnenbild von Motorhead war sehr schlicht gehalten. Hinter der Band prangte auf der LED-Wand das Logo in Schwarz gehalten mit Flammen, also sehr maskulin und rebellisch. Die Crew von Faith No More hingegen kam in weiten, weißen Leinenoutfits. Und sie waren damit beschäftigt alles auf der Bühne in diesen Stoff zu hüllen. Leute, die so ziemlich jeden Livemitschnitt der auf Youtube verfügbar ist gesehen haben, wissen dass sie dies schon 2012 gemacht haben. Und diese Menschen wissen auch, was noch fehlte: Blumen. Die wahrscheinlich stärkste Versinnbildlichung des Rock’n’Rolls. Und es wurden nicht nur ein paar Blümchen dekoriert, nein, ein ganzer Schutzwall. Ich würde schon gerne wissen, wer oder was bei den Herren zu solch interessanten Einfällen führt. Kreativ sind sie definitiv. 

Auch die Atmosphäre hatte sich leicht verändert. Vielleicht aber auch nur meine Aufmerksamkeitsspanne. Jedenfalls hörte ich keine privaten Gespräche um mich herum. Ich war plötzlich umgeben von Patton-Fanboys, die seinen Wikipediaartikel herunterbeteten und von früheren Konzerten prahlten. Damals, wo Faith No More noch unbekannter oder härter waren und Mike noch gefährliche, unvorhersehbare Dinge gemacht hat. (Hier spricht die Eifersucht aus mir.) R. fragte mich noch, wie hart die Menschen wohl abgehen werden. Ich hatte keine Ahnung, bin aber von den Reunionmitschnitten ausgegangen, wo ich eine hüpfendes, aber in die Jahre gekommenes, gesetzteres Publikum beobachten konnte, ausgegangen. Die brutalste Fehleinschätzung meines Lebens. Hiermit eine offizielle Entschuldigung meinerseits an das kleinere, nicht ganz so dampframmenartige Geschöpf wie ich namens R. Es war nicht geplant, dass du wegen mir eine Panikattacke bekommst und aus der Masse gezogen wirst und ich bin froh, dass du nicht zu Tode gequetscht wurdest, doch für mich war dies eine heilige Stunde, die viel zu schnell verstrich. Eine Stunde ohne Luft und Raum für den eigenen Körper, aber wie alle guten Konzerte irgendwie reinigend für die Seele. 

Und meine atheistischen Gebete wurden erhört. Faith No More sind nicht in weiten Leinen/Mafia/Senioren-Anzügen erschienen. Nein, es wurden mir heiße Priester beschehrt. Gerechtigkeit! Und auch die Setlist war deutlich „The Real Thing“-lastiger. Als Opener diente „Zombie Eaters“, gefolgt von „From Out Of Nowhere“ bei dem prompt das Megafon ausgepackt wurde (that sounded dirty.). An dieser Stelle konnte man sich dann entscheiden, ob man für das Getümmel gewappnet war oder nicht. Es war kein Moshpit, es ware eine Masse, die sich von von der einen Seite zur anderen drückte. Ganz eigenartig, aber auch dynamisch und gefährlich. Und ungemein aggressiv. Genau das was ich brauchte. Ich glaube, ich verschaffte mir durchaus Respekt von den Herren um mich herum, denn keiner war lauter und pöbliger als ich bei „The Gentle Art Of Making Enemies“. Das hat Spaß gemacht. Leider verließ mich ab und zu die Kraft und ich bin etwas weiter hinten gelandet. Dort mochte ich es fast noch mehr, da man ein wenig Platz zum atmen hatte und es schön ist zu sehen, wenn die Menschen um dich herum anfangen sich nach deinen Bewegungen und Reaktionen zu richten. Ich hüpfe, sie hüpfen. Ich klatsche, sie klatschen. Nebenbei wurden wir von Mike mit Weihwasser bespritzt (that sounded dirty too.) und satanisch angegrinst. Die Band war sehr guter Laune, der Sound war prächtig und sie spielten zwei neue Songs. Was will man mehr. Außer mehr. 

So gingen sie nach 14 Songs und ließen mich zurück. Ich fühlte mich von dem Moment  leer an. Eine Freundin mit der ich Wochen vorher darüber redete, hoffte ich bleibe verschont, doch da war sie: Meine erste Post Concert Depression. Meine Existenz war nichtig. Ich war ausgelaugt, hungrig und auch besorgt um das Wohlergehen von R. Am liebsten hätte ich mich einfach ins Gras gelegt und mich selbst um meiner Luxusprobleme wegen bemitleidet und auf höchstem Niveau gelitten. Ungefähr so:

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Doch ich konnte am vereinbarten Ort R. nicht finden. Da begann die Panik. Alles rund herum habe ich abgegrast. Ich bin zum Alternativtreffpunkt gegangen, wo auch vielzu viele Menschen herumlungerten und ich sie nicht sah. Danach habe ich sogar den Securityguy vorne an der Absperrung ausgefragt. Doch der meinte nur, dass an der Seite die Personen herausgelassen werden und sie sich vielleicht am Rand erhole. Dann bin ich nochmals überall lang, doch keine Spur von R. 

Als Soundgarden anfingen, beschloss ich mich einfach vorne vor der Leinwand kurz hinzusetzen. Ich hatte ja immernoch Hunger und war deprimiert. Doch immer wieder sah ich vor meinem inneren Auge wie R. in irgendeinem Krankenhaus lag und ich im Hyde Park auf einer Bank übernachte, da mein Hab und Gut sich in der Tasche von R. befand und ich somit nirgends hinkonnte. Soundgarden spielten das komplette Album „Superunknown“, was ich klasse fand, da ich „My Wave“ liebe, dennoch wäre mir ein Mischung lieber gewesen. „Badmotorfinger“ ist doch mehr mein Album. Nach einem kleinen, einsamen und tränenreichen Moment meinerseits bei „The Day I Tried To Live“ beschloss ich mal wieder einen R.-Rundgang zu machen. Wieder ohne Erfolg. Ich war wütend und besorgt zugleich. Eine wahrlich eigenartige Kombination. Und ich fragte mich, welcher Idiot die menschenüberfüllten Treffpunkte ausgesucht hatte. Wahrscheinlich derselbe Mensch, der auch ein Gespür für Wege und Karten hatte.

Anstatt zu schmollen, beschloss ich bei Black Sabbath aktiv teilzunehmen. Definitiv nicht mitten im Geschehen, aber vorne an der linken Seite. Ich bin sogar noch etwas hineingekommen, so dass ich nicht am Rand stand. Um mich herum eher die rüstigen Fans der Anfangstage. Und ein lustiger Asiate mitsamt Kamera und Stativstöckchen. 

Die Show begann, Ozzy war gut drauf, Tony auch. Ich und der barfüßige Mann neben mir eigentlich auch. Endlich war es dunkel und die LED-Wände hatten einen Nutzen und setzten die Band wunderbar in Szene. Zu fast jedem Song wurden Videosequenzen oder stimmungsvolle Kulissen und Bilder entworfen und gezeigt. Ein sehr schönes Lichtbild rundete den Auftritt ab. Es sah wirklich toll aus und war sehr atmosphärisch. Und dazu muss man sich dann „Into The Void“ oder „Children Of The Grave“ vorstellen. Das sollte jeder mindestens einmal erlebt haben.

Eigenartig war die Dynamik des Publikums. Eigentlich ist es erfahrungsgemäß am Rand weniger turbulent, doch bei diesem Ereignis haben wohl viele Pöbler den Weg nicht in den Moshpit in der Mitte gefunden. Ich hab damit ansich kein Problem, aber die älteren Herrschaften um mich herum haben schon ein wenig hilfsbedürftig dreigeschaut. Wahrscheinlich war bei vielen Menschen zu der Zeit der Alkoholspiegel einfach schon zu hoch. Trotzdem eigenartig, wenn man am Rand noch härter zusammengedrückt wird als bei Faith No More mitten im Geschehen. Und ich habe an dieser Stelle auch mehr Prügeleien unter Engländer mitbekommen. Faszinierend.

Und es gab nach dem Konzert ein kleines Happy End. Ich fand R. irgendwann, zwar halb zu Tode erfroren, aber lebendig. Wenn man ihre Version des Tages hört, erhält man sicherlich eine ähnliche emotionale Lage bezüglich mir. Fakt ist, dass wir beide einander gesucht haben, aber ernsthaft nicht gefunden haben. Auch das ist eine Kunst.  Und Piggeldy ging mit Frederick nach Hause…

Dort angekommen musste ich natürlich erstmal duschen. Danach habe ich ein Foto geschossen, was meine Post Concert Depression einfangen sollte. Die Resignation, Leere, das Leid…herausgekommen ist ein Bild auf dem ich mich selbst nich erkenne. und ich musste lachen, als ich es zum ersten Mal sah.

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IMG_0080Desweiteren hat mir R. ihren After-Panicattack-Wasserbecher als Souvenir mitgebracht. Ich habe ihn zuhause bestmöglich in Szene gesetzt. Ist das nicht toll.

 Samstag:

4 Am Samstag ging es gleich mit dem nächsten kulturellen Highlight weiter. Ich liebe ja Musicals, ertrage sie zumeist auf Deutsch nicht. Deswegen musste ich „Les Miserables“ einfach dort sehen. Ich liebe es, da ich die Opulenz und Tragik der Geschichte ansich sehr mag, aber auch die Songs unglaublich gut komponiert finde. Sie berühren, sie bleiben als Ohrwürmer in deinem Kopf. 

Die Inzenierung hat mich umgehauen. Das Queen’s Theatre ist nicht unbedingt groß und auch die darstellerischen und technischen Mittel sind limitiert, aber was sie daraus gemacht haben war sehr bewegend und eindrucksvoll. Für diese drei Stunden konnte die Leere meines Herzens doch gefüllt werden. Ich habe bei jedem zweiten Song geheult. R. hat mir fast Leid getan. Die Frau auf der anderen Seite neben ihr hat schon vor dem finalen Song bitterlich geweint. Wahrscheinlich auch so ein Hardcorefan wie ich.

 

9Danach sind wir noch auf der Haupteinkaufsmeile rund um den Oxford Circus herumgeschlendert. Ich habe die Tradition das letzte Mal begonnen, mir lustige Socken bei Topshop zu kaufen. Diesem Drang wollte ich auch dieses Mal nachgeben doch die Auswahl ensprach nicht meinem Buntheitsniveau. Ich war enttäuscht, konnte aber durch einen Blick in die Unterwäschenabteilung besänftigt werden. Jetzt bin ich stolzer Besitzer einer Turtles-, einer Gremlins- und einer Arielle-Unterhose. 

Doch was hat das alles mit David Hasselhoff zu tun? Was sagen Babymetal dazu? Und warum ist jedes zweite Wort aus Franzis Mund „Totoro“?

to be continued…

Friedl On Tour

9 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. „Post Concert Depression“
    Worst thing evaaa! Noch schlimmer ist es wenn man weiß dass für danach für laaaaange Zeit keine Konzerte mehr anstehen… Erst Ende des Jahres wieder. Wie soll man sowas denn bitteschön überstehen?!
    Schön zu lesen dass alles so gut geklappt hat und ihr euch wiedergefunden habt. Ist mir auch schon passiert und sowas kann wirklich mies sein.

    • Normalerweise habe ich damit ja kein Problem. Nichtmal bei Abschiedstourneen. doch diesmal ist es einfach so deprimierend. *lach* ich hätte Patton vielleicht doch kidnappen sollen.

      dann hoffen wir mal, das wir draus lernen und uns sowas nicht nochmal passiert.^^

      • Hehe, würde man dich dann überhaupt noch „lesen“, oder wärst du dann für immer mit ihm untergetaucht? 😉

        Ich beneide dich das du mit sowas so gut klarkommst. Ich scharre regelmäßig mit den Hufen wenn ein neues Konzert angekündigt wird. Ob man dann hingeht ist natürlich die andere Frage…
        Aber so ein Konzerttrip ist natürlich ganz was feines, gerade wenn’s nach London geht. Schönes Ambiente.

      • Ahaha, ich musste gerade über meine eigene Creepyness lachen. Vor dem normalen Gedankengang („Ich würde weiterschreiben, wenn dafür Zeit ist zwischen Artwork kreieren, Musikvideos für alle Pattonprojekte machen und auf Tour einen auf „Almost Famous“ zu machen.“)
        Davor dachte ich:“Ich würde ihn einfach auffressen, dann gehört er ganz allein mir und ist ein Teil von mir.“
        Und ich bin Vegetarier by the way. *lach* oh man.

        Bei mir ist es dann immer umgekehrt. Die Euphorie hält nachdem Konzert noch Wochen an und ich höre dann fast ausschließlich die betreffende Band. Seit dem Konzert im Hyde Park konnte ich bisher keinen Song von Faith No More hören. Hatte ich vorher auch noch nicht.

      • Okaaay, jetzt wird’s wirklich etwas unheimlich. Ich muss immer noch an dein zusammengekritzeltes Bild denken. Herrlich. *grins* Aber wer kennt solche Gedanken nicht? ;D

        Gut, sowas kenne ich aber auch. Vor einem Konzert wird die Musik der Band gemieden, danach für Wochen auf Repeat bis zum abwinken gehört. Aber manchmal schwelge ich lieber in den Konzerterinnerungen, da höre ich wenn überhaupt nur Liveauftritte… Uns soll mal wer verstehen?

      • Und seit dem John Waters Buch haben wir ja auch alle gelernt, dass es ist okay ist abnormale Gedanken/Gefühle/Wünsche/Vorlieben zu haben. vondaher können wir damit umgehen. *lach* ich arbeite gerade an dem Antworten auf die 7 Fragen von Moviepilot. das wird bestimmt auch lustig. *lach* oh man.

        ach, wir könnten unangenehmere Hobbies und Verhaltensweisen haben. ich find das alles noch pflegeleicht.

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