Halloween-Blogparade!

Hurra, niemand geringeres als die gute Robin hat sich noch ein feines Special für diesen Monat ausgedacht. Und wenn tolle Menschen mir konkret bezüglich solch toller Aktionen in den Hintern treten, bin ich natürlich mehr als gewillt dem Folge zu leisten. 

Damit ich es nicht vergesse, nominiere ich an dieser Stelle ein paar Damen und Herren: Super-SchlopsiFräulein Cookie, Loretta Cosgrove, Incredible Wortman, Mighty Stepnwolf, Lady Individumel und natürlich Grand Gorana.

Die Aufgabe ist einfach: Beantwortet Robin’s Fragen und veröffentlicht diese, am besten auch unter ihrem Blog. Natürlich wird wie immer niemand gezwungen. 

Ahoi!

Lord Grimm

1. Für die einen ist es ein blöder Ami-Brauch, für die anderen ein ernsthafter Feiertag: Wie ist deine Meinung zu Halloween?

Ich finde tendenziell alle Menschen, die sich groß aufplustern und über die USA herziehen verdächtig. Die haben doch bestimmt zuhause heimlich tausende Coca-Cola-Trucks gebunkert. Das sind dann auch die Leute, die auch Abibälle und Jahrbücher ablehnen. Ich habe jedoch kein Problem damit zuzugeben, dass ich mich nach einigen Klischees sehne. Und darunter fällt auch meine durch Vorurteile und Filme etc. genährte Version von Halloween. Und Tage an denen es was zu feiern gibt, sind doch gut und schön. Besser als nichts zu feiern zu haben.

2. Feierst du Halloween und wenn ja, wie?

Als Kind habe ich Halloween geliebt. Ich fuhr dann meist für ein paar Tage zu meiner Großcousine nach Brandenburg. Sie war vier Jahre älter und wir haben zusammen feine Streiche ausgeheckt und immer sehr viel Spaß gehabt. Als sie dann Vollzeitpubertier wurde, bin ich mit meinem jüngeren Cousin hier in Berlin um die Häuser gezogen. Wir haben allerdings nie fette Beute gemacht, da in unserer Umgebung kaum einer Halloween zelebrierte. Meistens endete es damit, dass wir älteren Menschen erklären mussten, was eigentlich los war. Und seitdem ist die Magie des Tages irgendwie fort. Ab und zu werde ich noch zu einer Halloweenparty geschleppt, aber mich zu verkleiden kostet immer mehr Überwindung. Was eigentlich total bescheuert ist, wenn man weiß, wie ich mich im täglichen Leben anziehe. Zur Erinnerung (und weil dieses Bild verschollen war und ich mich ärgere es in keinem der Modeposts verwendet zu haben):

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3. Was ist dein Lieblingskostüm?

Da ich mich nicht mit Katalogen und Webseiten voller Sexy Krankenschwester/Hexe/Teufel/Engel/Indianer/Polizist/blabla herumärgern will, klaue ich entweder Kostüme meiner Eltern (Das klingt eigenartig, aber ich möchte hier betonen, dass sie begeisterte Faschingsgänger sind.) oder suche mir eine Figur aus, die auch so zu bewerkstelligen ist. Mein Lieblingskostüm war meine Interpretation einer Braveheart-Fledermaus. Im Gesicht hatte ich die Kriegmalerei von Mel Gibson und am Körper hatte ich meinen geliebten Fledermaus-Jumpsuit, den ich meist eher als Schlafanzug verwende. Total bescheuerte Idee, niemand hat’s erkannt, aber ich hab mich gefreut. Mein anderes Lieblingskostüm war das von Alex DeLarge in der Mottowoche. Selten hatte ich mich an einem Tag so potenziell gefährlich gefühlt.

4. Was war dein Kindheitsmonster?

Diese verdammten Hexen aus „Hexen hexen“! Bis heute für mich unguckbar, obwohl ich sehr großer Verehrer von Roald Dahl bin.

5. Viele Leute schwören, nicht abergläubisch zu sein. Aber Hand auf’s Herz: Jeder glaubt doch irgendwie, Glück und Pech beeinflussen zu können. Welchem Aberglauben hängst du an?

Schwierig. Ich glaube an keine der typischen Redensarten und Bräuche. Mir sind Leitern, schwarze Katzen und zerbrochene Spiegel egal. Wobei ich mich jedoch öfters ertappe sind so gewisse Dinge aus dem psychologischen Bereich, wie selbsterfüllende Prophezeiungen, an die ich anscheinend glaube.

7. Glaubst du an Geister?

Da mir noch keiner begegnet ist muss ich verneinen, aber ich wollte schon immer Casper oder Sleima kennenlernen.

8. Der Tod lauert überall… In welcher Situation ist dir mal der Gedanke gekommen: “Ich hätte gerade sterben können?”

Ganz ehrlich, den Gedanken habe ich bei fast jeder Straße, die ich überquere. 

9. In unserer heutigen Zeit wird der Tod gerne ausgeblendet. Wie gehst du persönlich damit um?

Ich bin das andere Extrem und versuche den Tod zu enttabuisieren. Das Thema übte schon immer eine enorme Faszination auf mich aus. Ich meine, dank „Six Feet Under“ wollte ich in der Jugend Bestatter werden. Habe aber bei der Beerdigung meiner Oma bemerkt, dass ich viel zu emotional dafür bin. Wäre eher ungünstig, wenn sowohl Angehörige als auch Bestatter in einem Raum sitzen und heulen. Trotzdem versuche ich meinen Dad seit Jahren zu überreden mit mir ein Sargbett zu bauen. Verstehe nicht, warum er sich weigert.

Ansonsten wissen eigentlich alle Leute um mich herum Bescheid, wie ich mir gewisse Dinge vorstelle, falls ich aus Versehen in der nächsten Zeit sterben sollte. Ich habe sogar schon ein Mixtape für die Zeremonie gemacht, sowie Kleiderordnung und Testament. Ich bin also vorbereitet. Sogar mit zwei Organspendeausweisen. Man weiß ja nie.

10. Ich lege dir 1000 Euro in bar auf den Tisch und einen Zettel, auf dem steht “Hiermit verkaufe ich dem Besitzer dieses Vertrags meine Seele”. Würdest du das Geld nehmen und ihn unterschreiben?

Mein Desinteresse bezüglich Geld könne nicht größer sein. Wenn da stehen würde, dass ich einen Lebensvorrat an Ovomaltine bekommen würde oder Mike Patton. Oder eine Zeitreisemaschine. Und somit den jüngeren Mike Patton. Da würde ich glatt darüber nachdenken.

Blogparade

15 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Ach … wenn man immer allen Halloween erklären muss! Lästig! Wo waren denn die Rentner die letzten 20 Jahre??? Gelebt haben sie ja wohl … .
    Ging mir nämlich auch immer so, nur dass ich auf einem Dorf gewohnt habe und es ALLEN erklären musste. Und zwar JEDES Jahr. Dabei kämpfe ich sonst hartnäckig gegen Dorf-Vorurteile …

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