Horrorctober, die elfte: Blutgericht in Texas

Ein schmerzender Hals, unheimliche Räume mit ungewissem Inhalt, komische Menschen und mit den Nerven am Ende.

Nein, ich rede nicht über dieses Meisterwerk, sondern meine bisherige Woche. Franzi dachte sich, es wäre zu langweilig in derselben Woche ihr Studium zu beginnen und gleichzeitig (War nicht meine Idee, hätte offiziell eigentlich zum 15.10. sein sollen. Wohnungsbaugesellschaften sind auch absolute Scheißvereine.) in ihre erste eigene Wohnung zu ziehen. Nein, das Ganze macht erst richtig Spaß, wenn man sich auch noch der Erkältungswelle hingibt.

Somit möchte ich mich im Voraus schon für meine letzten drei Beiträge des Horrorctober entschuldigen. Sie werden an Trivialitäten nicht zu überbieten sein, aber sobald ich eine ruhige Minute habe, werde ich sie den Filmen gebührend vervollständigen. Mit mehr franz’scher Begeisterung und Leidenschaft. Versprochen.

Zu diesem Film wurden sicherlich schon alles gesagt. Er kreiert eine tolle, unheimliche Atmosphäre und spielt mit meinen negativen Vorurteilen bezüglich des Südens der USA, hat den unsympathischsten Rollstuhlfahrer n der Geschichte des Films und ist wahrlich zeitlos. 

Normalerweise kann ich kreischende Mädchen nicht ausstehen. Ich verstehe diesen Vorgang einfach nicht und kann diesen auch nicht imitieren. Die Protagonistin hier, schaffte es jedoch in einer unangenehmen Situation so authentisch zu klingen, dass ich glatt mitängstelte.  Und seit dem Film weiß ich, dass Menschen, die mich verfolgen, mich sehr nervös machen.  Vorallem, wenn sie Kettensägen haben.

Horrorctober

8 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Ich glaube ja, dass man vor Verfolgern mit Kettensägen nicht wirklich Angst haben muss. Die sind bestimmt nur auf dem Weg zum Baumarkt, um die umzutauschen. Verfolger in langen Ledermänteln finde ich viel furchteinflößender, weil ich deren Ding nicht sehen will.

  2. Ich kann mich noch gut an den Videoabend (ja, damals mit Video) erinnern, als wir den gesehen hatten. Die meisten haben nur gelacht und sich über das fehlende Blut beschwert, mich hatte der Film aufgrund seiner perversen Atmosphäre gepackt. Und der Opa! Ey, der hat mich noch lange verfolgt… starker Film!

    • Absolut! Dieser Opa hat mich auch vollkommen fertig gemacht!^^
      Wenn man diese Familie zusammen sieht, entwickelt sich so eine eigenartige Texas-Inszest-Massenmörder-Dorffamilien-Stimmung. Und ich möchte einfach nicht in einer ländlichen Gegend in irgendeinem Keller vom Haken hängen.

  3. Mich lassen sie ja kalt, all diese Ledermasken-Typen, die mich Kettensägen-schwingend verfolgen. Aber schöne Gifs hast du da. Die Szenen funktionieren auch 40 Jahre später immer noch, sowohl das Kettensägen-Motiv als auch das mit der Tür, die Leatherface zuzieht.

    Den Film hat gerade einer meiner Gastautoren anlässlich der Veröffentlichung des wunderbaren Steelbooks von Turbine unter die Lupe genommen: https://dienachtderlebendentexte.wordpress.com/2014/12/14/the-texas-chainsaw-massacre/

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