Liebster Award #9

Intergalactic Ape-Man überreicht mir den neunten Award. Gibt es irgendwas zum zehnten eigentlich geschenkt? 

Entgegen der erzählerischen Verdichtung eines Films kann das Format der Serie sich einer Zeitlupe gleich auf jedes Detail eines Momentes stürzen. Was sind deiner Meinung nach die narrativen Vorzüge eines Kinofilms und einer Fernsehserie? Wird dies ausreichend umgesetzt? 

Ich präferiere Kinofilme aufgrund der Laufzeit. Mir fällt es leicht, die Charaktere in meinem Herzen weiterleben zu lassen und mit ihnen weitere Abenteuer zu erleben. Zwar sind die meisten Serien vom Drehbuch her sehr stark und deutlich kreativer als die meisten Filmproduktionen, doch bei der Umsetzung könnten Serien mehr wagen. Was wäre gegen eine Serie, die optisch so reinhaut wie „Across The Universe“ einzuwenden?

Seit Beginn dieses Jahrtausends werden Hörspiele gern als Kino für die Ohren gesehen. Beschäftigst du dich mit diesem Format und für welche Hörspiele würdest du diese Bezeichnung anerkennen bzw. für welche nicht? Wären sie auch verfilmbar?

Ich bin mit Hörspielen groß geworden und brauche bis heute eines zum einschlafen. Ob nun Bibi, Bob Andrews oder Alf, was sein muss, muss sein. Das einzige Mal, wo ich mir eine Verfilmung in Serie vorgestellt habe, war „Gabriel Burns“, aber ich schätze, die Horror- und Mysteryelemente würden bebildert nur noch plump wirken.

Welches Koch- oder Backrezept war kürzlich so großartig, daß man es bloggen müsste? Warum hast du es nicht getan?

Nachos, Tomaten und Zwiebeln mit Pizzaschmelz überbacken. Hätte ich machen sollen. Die Bilder sind sogar noch auf dem Handy.

Welche Sparten sprechen dich in den unterschiedlichen Medien wie Roman, Film, Fernsehserie, Hörspiel und Comic an und gibt es hierbei eher Übereinstimmungen oder Unterschiede?

Ich mag alles außer Western. (Außer Kevin Costner spielt mit.) Und Krimis reizen mich meist auch nicht.

Wie geniesst du diese unterschiedlichen Medienformate? (z.B. Film klassisch nur im Kino, Buch im Bett usw.)

Filme im Kino und im Fernsehen bzw. DVD/Bluray. Oder per Streamingdienst. Genauso wie Serien. Bücher meist im Bett, oder am liebsten auf dem Balkon. Radio im Bad. Zeitung gar nicht. Musik über Plattenspieler, PC, Mp3-Player und Walkman…was habe ich vergessen?

Welche Handlungsorte aus Erzählungen in diesen Medienformaten hast du schon bereist und hast du diese bewusst als solche wahrgenommen?

Ich war in Rom in der Cinecittà, wo unter anderem „Gangs of New York“ gedreht wurde, ansonsten achte ich auf so etwas nicht bewusst.

Welche Überschneidungen findest du zwischen deinem ausgeübten Beruf und deiner Tätigkeit als Blogger?

Ich bin Regiestudent, will also Diktator werden. Auf dem Blog kann ich auch alles machen, was ich will. Das ist doch perfekt.

Welcher Blog hat dich zuletzt positiv überrascht bzw. hat den Weg in deinen Reader oder deine Blogroll gefunden? Warum?

Ach herrje. Ich folge 194 Blogs und überfliege alles und lese, was mich interessiert. Und Leute, ihr seid alle toll!

Wieviele Blogs verfolgst du derzeit aktiv und ist dies eher ein auf- oder absteigender Trend?Wie wichtig ist für dich Uhrzeit und Datum für die veröffentlichung eines Blogposts?

Oh, jetzt hab ich den einen Teil ja schon beantwortet. Huch. Bitte verzeih. Ansich ist mir die Veröffentlichungszeit egal, da ich eh bis zum ersten Like oder Kommentar an- bzw. gespannt bin.

Was oder welcher Artikel gefällt dir an/auf Intergalaktische Filmreisen am besten?

Schleichwerbung! So geht das doch nicht…

Ich mag die Musiksachen ganz gern.

Liebster Award

12 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Das große Problem bei Serien ist eben immer noch das eingeschränkte Budget. Das reicht bei keiner Serie auch nur anähernd an das eines Films heran und dazu kommt dann, dass man damit natürlich mehr Zeit füllen muss, als es bei einem Film der Fall ist. Game Of Thrones ist da ein gutes Beispiel. Man hat 10 Episoden im Jahr, die jeweils knapp 1 Stunde lang sind. Das sind quasi 5 Filme, die man mit weniger Geld machen muss. Trotzdem kann sich das natürlich alles sehen lassen, aber wenn man jetzt mal den Vergleich mit zB Herr der Ringe zieht, haben die Filme eben die Nase vorn, was Effekte angeht.
    Ich sehe das allerdings eher positiv. Den durch die geringeren Mittel, sind Serienmacher eher gezwungen, durch die Geschichte an sich zu beeindrucken. Filme sind ja eh fast nur noch Effekte und sonst nix. Bei den Serien ist es da zumindest momentan genau das Gegenteil. Deshalb gucke ich auch mehr Serien als Filme in letzter Zeit. Die können einfach besser Geschichten erzählen.
    Außerdem habe sie durch die längere Laufzeit natürlich den Vorteil, dass sie Charaktere viel besser an einen binden können. Mir fällt jetzt kein Film ein, bei dem ich zum Beispiel am Ende so traurig über das Ende war, wie bei der Serie Six Feet Under. Einfach weil mir die Charaktere in den 5 Jahren so sehr ans Herz gewachsen sind. In 2 Stunden wäre das so niemals möglich gewesen.

    • Ach, ich kann mich sehr sehr schnell an Charaktere binden. Das war noch nie mein Problem.

      Ansonsten hast du natürlich Recht und ich persönlich bin auch ein großer Verfechter von Limitierungen. Ob nun beim Budget oder sonstwo, es fördert definitiv die Kreativität.

      • Bei mir dauert das mit der Bindung immer seine Zeit. Bei Filmen kommt das deshalb nur ganz selten vor.
        Das mit den Limitierungen ist momentan noch ein Vorteil bei Serien. Aber auch da geht es langsam in eine andere Richtung und es wird mehr Geld in die Hand genommen. Liegt natürlich vor allem daran, dass es wohl nie so viele Seriengucker gab, wie heute. Man merkt wohl langsam, dass sich mit serien Kohle machen lässt. dafür spricht ja auch, dass viele bekannte Filmdarsteller plötzlich Hauptrollen in Serien übernehmen. Bis jetzt mussten die Serien zum Glück noch wenig unter dieser Erkenntnis leiden, aber erste Schriite wurden schon eingeleitet, auch da den immer wieder gleichen quark zu bringen, wie es momentan bei Filmen der Fall ist. Schon der Umstand, dass die Superhelden jetzt auch das TV überfluten, spricht dafür.

      • John Sinclair hat ja auch Millionen Hörspielfans, aber die Serie floppte.
        Ich liebe bei Gabriel Burns ja schon das intro und die Sprecher sind auch echt gut und trotzdem hab ich noch nicht alle Folgen gehört

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