Media Monday #203

1. Eine der häufigsten Übertreibungen ist in jedem Blockbuster die Szene, in der irgendeine Stadt auf spektakulärste Weise zerstört wird, was mich dank des CGI-Overkills meist ziemlich langweilt.

2. „Laurence Anyways“ von Xavier Dolan empfand ich als sehr künstlerisch (Wie auch immer die allgemeine Definition davon ist, da doch der Film ansich eine Kunstform ist. Oder nicht?), so dass ich  da der junge, beliebte Wunderknabe aka Duttmann mal nicht die Hauptrolle spielt und uns die Beziehung zu seiner Mutter präsentiert, sondern ein interessantes, wichtiges Thema in den überästhetisierten, prätentiösen Sand setzt.

3. Das Marvel Cinematic Universe nervt mich ungemein zu Hypezeiten, verschenkt bei Filmen einzelner Helden oft Potenzial, überrascht mich jedoch hin und wieder (Zum Beispiel „The Avengers“ oder „Guardians Of The Galaxy“).

4. Meine Lieblingsentspannungsserie „Glee“ hat mich jüngst richtiggehend begeistert, weil ich in der 4. Staffel nicht mit einer Episode gerechnet habe, die sich auf Amokläufe in Schulen fokussiert und mich emotional genauso fertig gemacht hat, wie in einer folgenden Episode der typische Umgang mit Menschen, die in der Kindheit sexuell belästigt wurden. Ich kann mich nur wiederholen: „Glee“ ist weit mehr als die Klischees, die die meisten darin sehen.

5. Unter all den Podcasts schaffe ich es nur ab und zu „The Nerdist“ zu hören.

6. Was ich mir von Filmen ja immer wieder erhoffe: Erkenntnisse und Gefühle.

7. „Magick“ ist regelrecht magisch und da stört es auch nicht sonderlich, dass es auch noch das fantastische „Magick“ gibt und ich trotzdem mich nicht näher mit Aleister Crowley beschäftigt habe.

Media Monday

4 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Ich fand auch, dass „Glee“ durchaus einige wichtige Themen verarbeitet hat. Bin dann dennoch in der dritten Staffel ausgestiegen, da mir die Beziehungsgeschichten usw. zu redundant wurden. Dennoch irgendwie eine besondere Serie, welche die Popkultur geprägt hat, keine Frage.

  2. Ach stimmt, The Nerdist. Bei manchen gemütlichen Plauderrunden höre ich auch gerne rein. Dieser ungezwungene Stil hat was.
    Mittlerweile stellen sich wirklich enorme Ermüdungserscheinungen beim Städteplattmachen ein. Kann dir aus dem Stehgreif nicht einen Film nennen, bei dem mich das Bombastspektakel ansprechend überzeugt hätte.

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