The O.C – Pilot (S01E01)

Eine weitere Reise in die Vergangenheit beginnt. Ich werde mich in der nächsten Zeit drei Serien widmen, die mich durch die wundervolle Welt der Pubertät begleitet haben. Wer weiß, was für Untiefen sich offenbaren. Ich bin gespannt.

Beginnen möchte ich mit der Teenieserie schlechthin. Ab 2005 auf Prosieben ausgestrahlt, wurde eine 12-Jährige auf ihre Zukunft als reiches, beliebtes American Girl vorbereitet. Das alles ein wenig anders verlaufen ist, dafür kann ja keiner was. 

Doch nun zur ersten Episode. Die Geschichte ist schnell erzählt. Der gute Ryan (Der Blonde) wird mit seinem älteren Bruder bei einem Autodiebstahl erwischt und gerät im Verlauf an den wunderbarsten Anwalt (nach Dr. Gonzo natürlich) der Welt: Sandy Cohen. Hinausgeworfen von seiner Mutter, wird Ryan über das Wochenende von den Cohens aufgenommen und prompt in die Gesellschaft von Orange County hineingeworfen. Und das funktioniert für mich immer noch. Auch noch nach 10 Jahren (sagte eine 22-Jährige). 

Ich musste mich zwar erst an das Bildformat und die Qualität gewöhnen (Danke an alle aktuellen Serien in HD derzeit.), aber ich fühlte mich sofort heimisch. Da ich das Abenteuer nun aber in der Originalsprache antrat, musste ich beim ersten Auftritt von Marissa Cooper (Die Liegende) doch etwas lachen. Ich fühlte mich bei ihrer Aussprache doch ein wenig an „The Californians“ erinnert.

Groß (einen Zentimenter größer als ich), dünn (ich hatte ihn viel schlaksiger in Erinnerung), exzentrisch mitsamt feinem Musikgeschmack sind hingegen die Eigenschaften, auf die ich mich beim Schauen fokussierte. Oder eher auf dessen Träger Seth Cohen (Der mit der Gitarre), dem Mitbegründer des franz’schen Beuteschemas. Ja, ich mag ihn immer noch. Ja, ich frage mich immer noch, warum er auf Damen wie Summer (Die Dunkelhaarige) steht, die auf den ersten Blick weder Ecken, noch Kanten, noch Hirn besitzt. Da fühlte ich mich schon damals schlecht behandelt und behalte das aus Prinzip bei. Genauso rätselhaft, wie die Faszination an gesellschaftlichen Veranstaltungen und Homeparties. 

Da passiert doch eh nur Mist. Immer. Kann man aber als stiller Hüter der Küche alles als Drehbuchfutter sehen.

Und Kinders, was gar nicht geht (neben dem vor dem Haus liegen lassen von weggetretenen Freunden), ist wortlos zu verschwinden und seinen minderjährigen Sohn zurückzulassen. Das hat nicht nur Ryan schwer getroffen, sondern auch mich. Sehe mich gezwungen die zweite Episode zu schauen. Ein hartes Schicksal. 

Das musikalische Highlight der Folge:

In Serie

12 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Eine interessante neue Rubrik. Was waren die anderen beiden Serien? Meine einzige prägende Teenie-Serie war übrigens „Dawson’s Creek“ – dennoch mag ich das Genre und werde wohl auch hier mal reinschauen…

    • Ahaha, die Serie ist leider alterstechnisch an mir vorbeigegangen. Wegen der Besetzung allein, ist sie nun auf meine Watchlist gepackt. Ich hoffe ja, dass O.C. was für dich ist. Wenigstens Sandy Cohen, der beste Seriendad des Universums.

      Die anderen zwei verrate ich nicht. Musst du dich überraschen lassen. 😊

  2. Ist wirklich ein hartes Los, dass du dir jetzt Folge 2 (und vielleicht 3…und vielleicht 4…und vielleicht ja auch noch weitere!) anschauen musst. 😀 Man, ich hab die Serie auch gerne geguckt (auch wenn ich 2005 schon 17 war) und Seth Cohen – ja, der würde auch in mein Beuteschema passen… 😀

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