Media Monday #211

1. Wäre  nicht  Ferris Bueller ist bloß eine Film-/Serienfigur, würde sie/er fast  ist dennoch ein Idol für mich sein, schließlich umgibt ihn eine besondere Aura, die jedem das Gefühl gibt, alles werde schon irgendwie gut werden.

2. Die Bluray von „This Is Spinal Tap“ ist eine regelrechte kreative Meisterleistung, schließlich freue ich mich jetzt schon fast mehr auf die 67 Minuten Outtakes und den Audiokommentar, den die Herren wohl in ihren Rollen absolvieren, als auf den wundervollen Film. 

3. Serien-Adaptionen zu erfolgreichen Filmen (bspw. Fargo, From Dusk Till Dawn, Scream etc.) können genial sein (siehe „Fargo“), sind aber ansich genauso unnötig wie andere Aufgüsse bereits existierender Werke. 

4. Sims 2 spiele ich seit Jahren immer wieder gerne, weil das Gefühl von Macht von Zeit zu Zeit recht angenehm ist.

5. Filme in schwarzweiß können so unglaublich schön sein. (Siehe „Das Appartement“ oder „Boulevard der Dämmerung“)

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6. Fantômas: Beiträge zur Panik des 20. Jahrhunderts“ von Thomas Brandlmeier zu lesen hat mir riesige Freude bereitet, denn zum Schluss wird einem ein kleiner Überblick über die Auswirkungen auf die derzeitige Popkultur gegeben, der so perfekt ist: „Und 1999 gründet Mike Patton die Rockgruppe Fantômas. Die Kritiker sind sich einig, dass diese Musik schwer klassifizierbar ist, aber irgendwie genialistisch. Ein monströser Drogentrip. Und so sieht die Vierertruppe auch aus. Ihre Labels haben Titel wie „Fantômas“, „Fantômas – The Director’s Cut“ und „Fantômas – Delìrium Còrdia“. Drum- und Riffattacken mischen sich mit Gregorianik, heavy Heavy Metal neben Goth-Rock, Subbass-Orgien münden in Soundcollagen, Rockarien lösen sich mit stimmschädlichen Gebrüll ab. Auf seltsame Weise hat das alles eine Struktur, auch wenn es etwas gewöhnungsbedürftig ist. Ingo Petz bescheinigt ihm: „Vielleicht ist Mike Patton alias „Fantômas“ einer der Letzen, die wissen, dass Kunst sich nicht um Konventionen scheren darf.“ „

Franzi glücklich, aber bei der Themenfindung für die abzugebene Filmanalyse jetzt noch unfokussierter.

7. Zuletzt habe ich „Adaption“ angesehen und das war ein absoluter Erleuchtungsmoment, weil ich kurz zuvor große Schwierigkeiten hatte Material im Modul „Drehbuchschreiben“ vorzustellen, ohne vor Panik innerlich zu sterben. Und ganz schlimm ist es, vor einem leeren Blatt zu sitzen, kreativ sein zu müssen, im Wissen es morgen zu präsentieren. Somit konnte ich mich mit Charlie erschreckend gut identifizieren.

Media Monday

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