#Horrorctober : Rosemary’s Baby

Diese schöne, mädchenhafte Rosemary Woodhouse in Gestalt von Mia Farrow. Man möchte nicht mit ihr tauschen. Frisch eingezogen, richtet sie die Wohnung ein, während ihr Schauspielgatte an seinem Durchbruch arbeitet. Man lernt die Nachbarn kennen, tragische Unfälle geschehen, man beschließt ein Kind zu bekommen. Die Umsetzung letzteren geschieht, als Rosemary nach einem „feuchtfröhlichen Abend“ längst bewusstlos ist.  In der Ehe gibt es eben Bedürfnisse. 

Kein Groll folgt, denn es wird tatsächlich ein Kind erwartet. Die frohe Botschaft wird kundgetan und die baldige Mutter wird von ihrer Umgebung noch intensiver bevormundet. Vom eigenen Mann, von Freunden und besonders von Ärzten, die sie wie ein kleines Kind behandeln und durchgängig Rücksprache mit dem Gemahl halten. 

Allein das ist für mich schon purer Horror.

Das mulmige Gefühl, dass etwas nicht stimmt, macht sich breit. Je elender Rosemary aussieht, desto weniger fühlt man sich in seinem (potenziell zur Mutterschaft fähigen) Körper wohl. Irgendwas läuft da gewaltig schief. Einbildung? Verschwörungen? In Rosemary wächst etwas heran und man leidet mit ihr, denn es scheint nichts Gutes zu sein.

Ängste einer werdenden Mutter.

Und wisst ihr, was mich noch mehr in körperlichen, wie geistigem Unbehagen zurücklässt? Richtig, wenn die Melodie aus dem Munde des besten Sängers der Welt kommt.

Horrorctober

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