Der obligatorische Jahresrückblick aka Die Sache mit dem Selbstmord

Es vergeht fast kein Tag an dem ich nicht über Selbstmord nachdenke. Auch in diesem Jahr hat sich daran nichts geändert, doch an meinem Umgang damit. 

Für die meiste Zeit in 2015 fuhr ich zweimal täglich mit der U-Bahn. Morgens dachte ich an meinen Großvater, der sich vor eine U-Bahn warf, nachmittags daran, wie oft ich in meinem Leben von Verwandten seit der frühsten Kindheit gehört habe, wie ähnlich ich ihm doch sei. Nein, nicht nur rothaarig und Linkshänder wie er, sondern auch die kreative, introvertierte Ader hat sich durchgesetzt. Und die Prädisposition für Depressionen. Franzi – die wandelnde sich selbst erfüllende Prophezeiung. 

Gebt ihr eine Therapeutin, steckt sie in eine Klinik, behandelt sie mit Samthandschuhen, denn sie ist so fragil und krank. 

ADS. Rechenschwäche. Psychosomatik. Angststörungen. Schlafstörungen. Soziale Ängste. mittelschwere Depressionen.  Suizidalität. 

Selbstmord klang immer wie eine logische Schlussfolge. Als würde die Welt nichts anderes erwarten. Als sei es meine Pflicht, denn ich bin ja zu emotional. Zu empfindsam. 

Ich habe dieses Jahr erfolgreich mein Studium im 3. Semester abgebrochen. Mein Traumstudium Regie. Ich habe meine Eltern um 17 325 Euro gebracht, die für mich einen Kredit aufnahmen, bin kläglich an meinem Versuch mit der Liebe gescheitert und habe von Semester zu Semester die Depression genährt, weil ich nicht akzeptieren wollte, dass der konventionelle Weg, der geradlinige, einfache nicht der meine ist. Und auch nie war. 

Grundschule. Gymnasium. Sonderschule. Oberstufenzentrum. Abitur. 

Ich fand mich 2015 an einem Punkt wieder, der nicht schön war. Das erste Mal in meinem Leben habe ich an einem Tag Abschiedsbriefe geschrieben. Und es mag makaber klingen, aber ich halte es im Nachhinein für eine gute Methode gegen Selbstmordgedanken. Ich war danach so schockiert von mir selbst, so überfordert, dass mir viel zu schlecht war, als dass ich mich ernsthaft um eine Umsetzung bemühen konnte. 

img129So versendete ich nach dieser Momentaufnahme die schwersten Sprachnachrichten meines Lebens. Doch danach trat eine enorme Befreiung, eine unglaubliche Erleichterung ein. Nicht, weil jetzt alles wieder gut werden wird, die anderen es schon richten werden. Nein, sobald man aktiv den Stein ins Rollen bringt, verlieren Angst und Scham ihre betäubende Macht. Und da ich viele Aufs und Abs gewohnt bin, nutzte meine ungnädige, selbstdestruktive Seite dies wie immer aus, um die Menschen, die freiwillig mit mir Zeit und Raum teilen zu testen. Stetig derselbe Ausgang: Franzi sagt, dass es ihr nicht gut geht und sie Hilfe braucht, Person X verschwindet aus ihrem Leben. Ich bin es gewohnt. Ich bin ja eine laufende Krankheit. Und Moralapostel. Und verlange, dass sich alle von mir ändern lassen. Ich rechnete also damit, wieder allein dazustehen. Alles erneut aufzubauen. Wieder neue Leute kennenlernen an einem neuen Ort in einem neuen Studienfach in einem neuem Berlin, um spätestens dann, wenn ich mich plötzlich anders verhalte, mich zurückziehe und nicht voll funktionstüchtig bin, mich erklären muss, von Menschen, die mich angeblich mögen, unter Druck gesetzt werde ja schnell wieder gesund zu werden und letztendlich wieder allein dastehe. 

Doch ich würde dieses Jahr nicht öffentlich reflektieren, wenn 2015 nicht besonders wäre. Letztes Jahr litt ich so unter dem Abbruch der Beziehung zu meiner besten Freundin nach dem Abitur und heute habe ich die Liebe einfach auf einen besten Freund, einen Soulmate, eine Reisekumpanin und eine Twin-Peak-lerin verteilt. Alle kennen und mögen sich untereinander und ich bin meiner Vision der eigenen Kommune schon deutlich nahe. Meine Eltern nennen sie meine Jünger.

Und sie grasen durch Lichtenberg , wenn ich spontan flüchte, sie halten mich fest und sagen mir, dass sie mir nicht böse sind, während ich das verheulte Häufchen Elend auf dem Küchenboden mime. Sie hegen und pflegen mich, wenn ich ihnen durch Fieber und Krämpfe den Hamburgtrip versaue. Sie machen auf einem amerikanischen Highway laut Noel Gallagher an, um die Magie einzufangen. Sie machen mit mir eine Nacht in New York durch, liegen mit mir am Busbahnhof zwischen all den Junkies. Sie kochen für mich. Sie gucken mit mir meine Lieblingsserien, scheißen auf den oberflächlichen Smalltalkscheiß, akzeptieren vollkommen wertungsfrei, dass frisch abgetrocknete Teller bei mir ganz nach unten gestellt werden, damit jeder Teller die Chance bekommt, zu zeigen wie gut er ist (wie Pokemon). Sie hören stundenlang Hörspiele mit mir. Sie stehen verheult auf der Couch, wenn der Captain das Internat verlässt. Sie gehen mit zu Konzerten von Bands, die sie nicht kennen, weil sie mir vertrauen. Und sie drohen mir, dass sie nie wieder abhauen. Und sie wissen, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Für immer.

Und so bleibe ich zwar immer noch der Loser, der nichts auf normalem Wege gebacken bekommt, aber dafür der Loser mit den Freunden, die das ganze sofort mit meinem Themesong besingen würden. Und Eltern, die die nonkonformistischen, pseudophilosophischen Anwandlungen ihrer Tochter mit den Worten „Dann geh‘ doch zu HGich.T.“ kommentieren. 

Nun kommen wir zu der Agenda dieses Blogeintrags. Ich krieche vor euch auf den Gehweg.

Ihr seid meine Superkraft, die mich unbesiegbar macht. Egal, was 2016 passieren wird, ihr werdet eure Abschiedsbriefe wohl erst im Rentenalter erhalten. Dies ist ein Versprechen.

2016 wird ein großes Jahr. Ich habe beschlossen, dass ich keinen Therapeuten benötige und auch keinen Klinikaufenthalt. Ich benötige Selbstvertrauen. Und Selbstakzeptanz. Keine Selbstreflektion bis zur Selbstzerfleischung, keine Problem- und Konfliktanalyse, keine neue Diagnose. 

Ich hatte dieses Jahr während meiner Krisenzeit ein interessantes Gespräch mit einer Coachin für hochsensible Menschen. In Vorbereitung sollte ich ihr meine Lebensgeschichte in 5 Seiten schicken. Sie meinte im Gespräch, dass sie vor unserem Treffen Bedenken hatte, ob eine Therapie nicht angebrachter wäre. Dann schaute sie mich an und meinte, dass diese Bedenken umgehend nach der Begrüßung verflogen waren. Ich war irritiert aufgrund der positiven Energie, die sie mir entgegenbrachte und konnte im Verlauf des Gesprächs meine konditionierte Art meine Gefühle und die entsprechenden Situationen dazu zu schildern nicht abschütteln. So sachlich wie möglich, so objektiv wie möglich und das eigene Verhalten immer hinterfragen, denn an deiner Wahrnehmung stimmt etwas nicht. Deswegen muss ich mich ja ständig rechtfertigen, weil das was ich sehe, empfinde, tue nicht der Norm entspricht.

Dann folgte ein kleines Experiment. Ich saß auf einem Stuhl, sollte die Augen zu machen und ihr spontan einen Begriff nennen zu der jeweiligen Kategorie, in der zweiten Runde dazu drei Adjektive. Das Ergebnis war dies:

Baum                            Birke                                                            gepunktet, rau, hell

Blume                          Orchidee                                                   geschwungen, schön, zart

Duft                              Zimt                                                              süß, beruhigend, positiv

Geschmack               süß/scharf                                abwechslungsreich, herausfordernd, lecker

Farbe                           Grün/Rot/Gestreift                            wohlfühlend, kontrastreich, auffällig

Tier                                Schwein                                                      toll, niedlich, intelligent

Literaturgattung    Drama                                             emotional, ereignisreich, herausfordernd

Musikgenre              Avantgarderock                                   anstrengend, innovativ, intellektuell

Werkzeug                  Hammer                                                     schwer, kraftvoll, metallisch

Stoff                              Samt                                                              weich, angenehm, glitzernd

Wetter                        Sonnenregen/Regenbogen             aufklärend, unbewölkt, angenehm

Behausung                Wigwam                                                     kuschelig, klein, kegelförmig

Danach musste ich alle Begriffe in Kategorien einteilen und farblich kennzeichnen, war auch etwas nervös, weil ich nichts falsch machen wollte. Danach setzte ich mich wieder während sie alle Worte umkreiste, die auf „nd“ enden, mich voller Freude und Stolz anschaute und trocken meinte, dass diese Worte mich beschreiben. 

Beruhigend, herausfordernd, wohlfühlend, herausfordernd, anstrengend, glitzernd und aufklärend.

Da war ich ein wenig beflügelt. Allein schon wegen der Tatsache, dass das mein erstes Gespräch mit jemanden Unbekannten war, der mich nicht hinterfragt hat, ich mich nicht rechtfertigen brauchte und ich vor allem als Mensch einfach akzeptiert wurde. Nein, es lag nicht an deinem übersprudelnden Verhalten, was wir nochmal analysieren sollten, dass der Herr in den du dich vergucktest, sich nicht mehr meldet, sondern daran, dass er sich nicht melden will. Wenn er schreibt, es läge nicht an dir, liegt es nicht an dir. Punkt. So überzeugt von mir war noch kein Außenstehender. Und ich selbst auch nicht. Hiermit also offiziell mein Vorsatz für 2016: Ich zweifle meine Fähigkeiten, meine Wahrnehmung einer Situation und meine Gefühle diesbezüglich nicht an und degradiere diese auch nicht.

Und so versuche ich mich einfach an die Regeln einer sehr weisen, jungen Frau zu halten, die sie mir freundlicherweise an den Küchenschrank gepinnt hat:

  1. Du bist entzückend und jeder der das nicht sieht, kann ja gerne woanders hingehen.
  2. Kurze Phasen der Selbstaufgabe, des Selbsthasses und der Selbstzweifel sind okay, aber dazu da, sie zu überwinden (mithilfe von Balkongesprächen und Freunden, manchmal auch mit Flirts).
  3. Viele, viele Menschen sind rücksichtslose, selbstgerechte Idioten und egal, was man tut oder nicht tut, ändert nichts daran, dass sie es sind und dass du keinerlei Erwartungen an sie stellen kannst. Sie werden niemals würdigen, was sie haben.
  4. Inneres Mantra: Man lässt sich von Idioten nicht ärgern!

Ich wünsche euch ein schönes Silvester und ein 2016 voller Erkenntnisse, Höhen und Tiefen, die das Leben nun mal spannend machen! Und ganz viel Liebe! 

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Erkenntnisse bis Erleuchtungen

46 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Klingt ja erst mal kacke, aber dann auch doch wieder so, als ob du jetzt auf dem richtigen Weg für dich bist. Das freut mich. 2016 kannst du dann ja jetzt voll durchstarten, mit wasauchimmer dein Plan/Traum/Vorhaben ist. Viel Glück dabei. Auf meine moralische Unterstützung kannst du selbstverständlich ständig zählen.

  2. Ein Artikel, an dem viel Wahres dran ist. Hört sich an, als seist Du auf einem für Dich richtigen Weg und das ist doch alles was zählt. Ich bin auch etwas sensibler als andere und das macht einem manchmal schon sehr zu schaffen. Weil man sich vieles zu Herzen nimmt, was andere gedankenlos raushauen. Aber es hilft, sich zu sagen, dass die Idioten eben noch nicht soweit sind und nichts dafür können, dass sie sich so verhalten.

    • Danke für die lieben Worte. Bei mir setzt ziemlich schnell der Stolz ein, so dass ich den Menschen sehr gerne ihr Fehlverhalten aufs Brot schmiere. Ich gebe zu, dass macht die Sache nicht einfacher.

      • Bei mir würde ich es nicht „Stolz“ nennen, sondern der Hang zu endlosen Disskussionen über deren Idiotie und in meinen Augen falsche Interpretation irgendwelcher Sachverhalten. Aber mittlerweile arbeite ich daran, zu erkennen, dass denen nicht zu erklären ist, was über ihren Horizont hinausgeht. Das hört sich arrogant an, ist es aber nicht. Es ist halt einfach nicht möglich, Ihnen Schlussfolgerungen „aufzuquatschen“, die ihr Geist schlicht nicht aufnehmen kann.

  3. Ach, das klingt doch gut. Es geht nicht alles von jetzt auf gleich. Manches etwas schneller, manches auch irre langsam. Aber solange du dahinter stehst und das scheinst du ja nun wirklich zu tun, kann es nur bergauf gehen. Vielleicht etwas holprig, aber mit dem Willen und etwas Energie geht auch das.
    So: Go for it!
    [Please insert some additional motivational advice]

    Du kannst mich übrigens jederzeit vollschreiben, volllabern, schnuppe. Ich höre zu und antworte. Auch wenn es mal länger dauert… ich leide nur an permanenter Verpeiltheit. 😉

  4. Ich ziehe meinen Hut! Respekt für einen solchen Text, Respekt für einen solchen Entschluss, eine solche Perspektive!
    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles gute fürs kommende Jahr und das du deinen Weg findest und erfolgreich beschreitest!

    • Uuuuh, was für ein Hut? Zylinder? Würde ich sehr fesch finden.

      Danke sehr. Ich versuche mit den Menschen so ehrlich zu sein wie möglich. Ahaha, ich hätte den Text auch im Stile eines de Maiziere schreiben können. Ich kann euch leider nicht konkrete Details nennen, denn die könnten euch beunruhigen. Oh man…
      Nee, da bleibe ich lieber auf dem Craig Ferguson way of life und wünsche dir auch einen guten Rutsch und ein Jahr voller toller Filme. Mit David Thewlis. ♡

      • klassische Melone 😎 ich liebe Hüte (natürlich eher in Richtung Cowboy Hut 😀 ), leider stehn sie mir nicht und es gibt so selten die Gelegenheit sie zu tragen 😦

        ich glaube nicht, dass ich ein solches Thema für mich persönlich so offen und offensiv angehen könnte, nochmal, davor habe ich allergrößten Respekt! Vermutlich ist das aber auch der deutlich bessere und effektivere Weg

        danke, dir auch 🙂

  5. Puh, harter Stoff.
    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft für 2016.
    Mit einem Therapeuten würde ich es trotzdem mal versuchen, ganz ehrlich.
    Keep on rockin‘ in the free world,
    Gerhard

    • Und ich habe noch nicht einmal über meinen psychopathischen Bruder geschrieben. *lach*

      Dankesehr. Ich habe die Möglichkeit immer mal wieder zu einem Nachgespräch bei meiner ehemaligen Therapeutin vorbeizukommen.

  6. Unerwartet ernste Töne schlägst du hier zum Jahreswechsel an. Das erfordert bestimmt Mut und Konsequenz. Eine introvertierte Ader hätte ich dir nicht bescheinigt, doch auf jeden Fall eine kreative – ich hoffe, du schaffst es diese (auch abseits von Regie) 2016 auszuleben und zu einem ersten Ziel zu führen. In diesem Sinne, liebe Franzi, wünsche ich dir einen famosen Start in ein hoffentlich tolles Jahr – und sei dir gewiss, uns, deine Leser, wirst du auch 2016 nicht los! 🙂

    • Ach danke Bullion, die Blogsphäre birgt wirklich ausschließlich wundervolle Menschen. Danke für alles. ♡

      Ich weiß nicht, ob man das als mutig bezeichnen kann. Es ist eine Art von Selbstoffenbarung und klar, es ist irgendwie auch eigenartig sich emotional so nackig zu machen, aber ich bin klarer Verfechter der Wahrheit und empfinde es auch als Pflicht diese auszusprechen. Insbesondere bei schweren Themen. Wer weiß, vielleicht liest irgendwer das da draußen und fühlt sich danach besser.

      • JA! HIER! ICH! Ich fühle mich besser nachdem ich das gelesen habe. Und ich danke dir dafür, dass du diesen Artikel veröffentlicht hast. Du bist für mich momentan (davor schon, nach dem Text jetzt noch mehr) der faszinierendste Mensch den ich „kenne“ (ich habe nämlich schon das starke Gefühl dich wirklich zu kennen). Es steckt so viel Weisheit in allem was du schreibst, auch wenn es nur der Media Monday ist. Du bist angenehm und auf eine Weise anders, die mich total anspricht. Würde ich nicht so weit weg wohnen, würde ich bestimmt auch zu deinen Jüngern gehören. Mir ging es den ganzen Dezember auch nicht so gut und ich mußte oft an dich denken. Wollte dir sogar schreiben und um Rat fragen. Verrückt oder? Aber jetzt ist dieser Text da, der so schön positiv abschließt und sich so gut anfühlt … Ich freue mich von Herzen dass du nun auf dem richtigen Weg bist. Und diese 4 Punkte von dieser weisen jungen Dame habe ich mir auch notiert. Auf ein tolles 2016 liebe Franzi. Das wird dein Jahr! Fühl dich gedrückt mit ganz viel Liebe. ❤

      • Echt? Na dann war der Beitrag ja ein voller Erfolg! Wenn du so weitermachst, muss ich dich dieses Jahr tatsächlich auf meinen Reiseplan setzen. Du weißt ja, ich verehre dich nämlich auch. Und du kannst ja Ehrenjünger werden. Und es macht mich irgendwie stolz, dass du an mich gedacht hast (auch wenn es etwas war, was dich belastete), denn das zeigt mir, dass du mir vertraust, was das größte Kompliment ist.

        Na Mensch, das werde ich der weisen Dame mal ausrichten. Dann läuft die auch den ganzen Tag mit einen stolzen, fetten Grinsen durch die Gegend.^^

        Da ich mich gefühlt jedes Jahr steigere, erwarte ich 2016 Weltuntergänge und Wunder!

        Dankesehr. Ich bin mal so frei und umarme dich einfach noch ne Stunde länger.

      • Danke fürs Umarmen. Fühlt sich gut an. Und du weißt du bist immer willkommen. Ich denke eine Reise hier zu mir würde sich auch lohnen. 😀 Ehrenjünger!!! Yay! *Stolz* ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

  7. Ehrlich gesagt muss ich gestehen, dass mir heute Morgen beim Lesen deines Artikels mir meine Hantel auf meinen Fuß gefallen ist. Ich hätte so etwas jetzt wirklich nicht erwartet. Obwohl ich bei dem Nebensatz über deinem Studium schon angefangen habe zu überlegen und ich fange mich gerade an selbst zu rechtfertigen, weil ich mich gerne ein wenig Mitschuldig fühle. Aber wie ich es so lese denke ich, dass du

    1. Geniale Freunde hast
    2. Sehr wohl in der Lage bist große Schritte gen positiven „Heiligenschein“ zu gehen
    3. Eine sehr gute Coaching Chefin hattest
    4. Ich auf Avantgarderock niemals gekommen wäre
    5. Du, auf mich als Leser auch nicht verzichten wirst. *Im rosa Katznkostum hin und her hüpf und schief I like to move it, move it*

    und nach alledem was ich von dir kennen lernen und lesen durfte ein ganz wundervoller Mensch bist und ich verdammt froh bin, dass du immer noch „da“ bist. Meine Montage wären ohne dich wesentlich trostloser und sehr, sehr deprimierend.

    Ich wünsche dir ganz viel Power und Glück für 2016 und natürlich auch für alles andere 😀

    • Oh nein, gebrochene Zehen an Silvester. Das war wahrlich nicht der Plan. Alles wieder gut?

      Ich finde das sehr interessant. Warum hättest du das nicht erwartet? Und woher kommt das Gefühl der Mitschuld?

      1. Du durftest ja den hegenden und pflegenden Part meiner Kommune kennen lernen und dich selbst von der Awesomeness überzeugen.^^
      2. Versuche mein bestes und werde besser als Bono.^^
      3. Das denke ich auch. So eine wunderbare Frau.
      4. Was hättest du spontan als Musikgenre gewählt? ^^
      5. Das ehrt mich. *verbeug* Wann machen wir zusammen unseren Modeblog auf?^^

      Aaaaaaaawweeee, aber mal janz ehrlich, du bist die coolste schulpflichtige Person, die ich kenne. ♡

      • Einmal geflucht, Kühlpack drauf und alles wieder super. Indianer kennt keinen Schmerz 😉

        Klingt vielleicht jetzt total merkwürdig, aber ich hab dann bei Menschen so eine Ahnung. Ich merke Menschen gewisse Dinge immer an… Vielleicht Empathie?

        Du bist jetzt schon besser als Bono 😀

        Mein Musikgenaue wäre vermutlich Singer& Songwriter und die Adjektive dazu:

        harmonisch- poetisch- einzigartig

        Also Mode und ich? Also sobald es über 8 Uhr morgens hinausgeht, habe ich keine Ahnung von Mode. Ich bin so der hektisch-spontane-alles-aus-dem-Schrank-rauszerr-Typ und wenn ich Glück habe passt es zusammen 😉

        Frohes Neues übrigens!

      • Empathie ist immer gut, aber da bedeutet ja nicht, dass du für die Menschen dann auch verantwortlich bist.

        Danke, jetzt hat meinen Leben erst Recht einen Sinn.^^

        Singer&Songwriter sind mir meist zu einseitig. Oder zu depressiv.

        Ahaha, deswegen wäre es ja ein Awesomeblog, denn wir scheißen da beide auf Konventionen.

      • Nein, zum Glück. Ich und sieben Milliarden Menschen. Ich glaube, dass würde selbst DIE Supernanny nicht hin bekommen. Doch was das Gefühl und die Rationalität immer dort oben im Oberstübchen zusammen brauen, kann ich mittlerweile zumindest indirekt beeinflussen. Alldings eben noch nicht direkt 😀

        Ja ich gebe zu manche schaffen wirklich schwere Kost. Wobei ich Haasis Hinterseher „Ich liebe die Esmeralda“ für mich immer als Hiobsbotschaft gesehen habe.

        Wuhuuuu! Asoziales- Netzwerk und Normdurchbrechung inklusive gutem Kakao.. ich bin dabei 🙂

  8. Das ist der eindrucksvollste Jahresrückblick 2015 und ich habe in den letzten Tagen wirklich viele gelesen… das Blumenmädchen teilt mit dir die hochsensible Seite der Macht und kann in etwa nachvollziehen wie sich deine Gefühlsfarben bewegen… deinen Blog finde ich spannend und freue mich, dass du nicht vor hast ihn zu schliessen 😉 Grüße auch an deine Schutzfreundengel unbekannter Weise… let the Party get startet… 2016 💥

  9. Ein sehr tiefer und aufwühlender Rückblick, liebe Franzi.Ich würd dir gerne etwas Witziges und Aufmunterndes dalassen, aber zwischen Hirn und Fingern verliert sich das gerade.
    Nur so viel: Ich find dich soweit schwer in Ordnung und freu mich, dass du Freunde hast, auf die du in schweren Zeiten zählen kannst. Für 2016 wünsche ich dir nur das Beste und hoffe, dass du deinen Weg finden wirst! 🙂

  10. Dein Blog ist mit „TRIVIAL“ überschrieben. Du bist das Gegenteil davon. | I do it the same way: „… dass frisch abgetrocknete Teller bei mir ganz nach unten gestellt werden, damit jeder Teller die Chance bekommt, zu zeigen wie gut er ist …“ You are my Plate Mate or Plate-related. (-: | 2016: Möge die Macht mit dir sein!

  11. Am Anfang deines Artikels habe ich fast einen Herzinfakt bekommen. Ich hoffe du musst nie wieder über solche Sachen wie Selbstmord nachdenken. Aber das Ende deines Artikels klang so, als ob du einen Weg gefunden hast und die weise Frau, die dir die 4 Regeln an den Kühlschrank gepinnt hat, ist wirklich ziemlich smart. Sowas brauche ich an meinem Kühlschrank auch. 😀 Vergiss die Regeln nicht 😉 unter keinen Umständen.
    Ich drück dich und wünsche dir, dass 2016 besser wird!

  12. Ich schlussfolgere: Du hast awesome Freunde mit sehr intelligenten Kühlschrankregeln. Bedank dich mal bei denen von mir! 😉 Ich bin mir sicher dein 2016 wird total toll – Neuanfang und so, das wird sicher spannend! 🙂 Ich entschuldige mich fürs weit weg wohnen und die momentane bloggerische Abweswnheit, aber ich komme dafür bestimmt nochmal in deiner behaglichen Kuschelwohnung vorbei und erhöhe den Flauschigkeitsanteil Berlins. Ich sach nur: I love you, man! ❤

  13. Danke für deine Offenheit. Ich kann das alles gut nachvollziehen, so habe ich doch erst letztes Jahr im Oktober meine letzte Therapie-Sitzung gehabt und all das hinter mich gebracht habe.
    In solchen Zeiten merkt man, wer seine wahren Freunde sind und es ist wichtig, Gefährten an seiner Seite zu haben, die einen verstehen.

    Ich wünsche dir für die Zukunft alles Gute, bleib uns erhalten! ❤

  14. Das sind wirklich sehr weise Worte, die man sich gar nicht oft genug durchlesen/vorsagen kann! Und sie hoffentlich dann irgendwann auch wirklich bei einem ankommen und man sie auch glaubt!
    Und dafür wünsch ich Dir viel Erfolg und ein schönes Jahr 2016!

  15. Wow. Das ist ein Text. Hut ab Große! Als Mitverantwortlicher kann ich schwer in Worte fassen, was mir gerade alles durch den Kopf geht.

    Du bist wundervoll.

  16. Ach Franzi, ich weiss gar nicht, was ich hier schreiben soll. Der Welt würde sehr viel fehlen, wenn du nicht mehr da wärst. Und besser als Worte sind doch Taten, darum nehme ich dich einfach in die Arme wenn ich wieder in Berlin bin.
    Und glitzernd, wie toll. 😀

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