The O.C – The Gamble S01E03

Dinge, die ich logisch niemals erfassen werde: Das Tamtam um den eigenen Ruf. Ich würde aber auch so eine Hausfrauen-Wohltätigkeitsparade niemals in mein Haus lassen, damit sie begutachten können, ob denn alles sauber ist und alles mit rechten Dingen zugeht. Haben die nichts besseres zu tun als ständig über andere zu urteilen?

Da lobe ich mir Luke und Ryan, die keinen testosterongetränkten Balztanz um Marissa aufführen, sondern ehrlich miteinander umgehen und es der Dame vollkommen überlassen. Ohne weiteres Köpfe einschlagen und beweisen, wer hier das Alphamännchen ist. Und auch das Verhältnis von Mutter zu Kind wird interessant abgehandelt. Ryans Mutter ist Alkoholikerin, angelte sich immer gewalttätige Männer und ließ Ryan ohne eine Nachricht zuhause zurück, was absolut unverantwortlich ist. In der Interaktion merkt man, dass eher Ryan Verantwortung für sie übernimmt, sie beschützt und erzieht. Doch die Serie macht die Dame nicht zur bösen Rabenmutter, wie sie im Buche steht, sondern zeigt, dass man sich erst einmal um seine Probleme kümmern muss, bevor man für andere da sein kann und das es eben Menschen gibt, die nicht dazu fähig sind, sich um ein Kind zu kümmern. Und dass sich einzugestehen und Hilfe anzunehmen ist mutig und das Beste für den Nachwuchs.

Musikalisches Highlight der Episode:

In Serie

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