Media Monday #254

1. Wirklich, bei der Besetzung hätte ich nicht gedacht, dass ich so gut unterhalten werde. Meine Annäherung an das österreichische (viel Spaß beim Ausprechen) Kino, ohne Vorkenntnisse, spontan aus dem Bibliotheksregal (Nachdem ich gefühlt alle CDs durchforstet und digitalisiert habe, geht es jetzt los mit den Filmen.) gezogen und positiv überrascht:

2. So schön das Hobby Film auch sein mag, ____ hat/haben immer Vorrang, schließlich ____ .

Nein, Leidenschaft vor allem anderen. Immer.

3. Dass ich jetzt Instagram erforsche, ist eine großartige Satire, denn eigentlich nicht. Bin dann eigentlich durch mit dem Soziale-Netzwerke-Karussell, außer es folgt in den nächsten Stunden ein Hype, um eine neue Plattform, die ich dann erforschen muss. Bisheriges Fazit: Dennis Lyxzén folgt Miley Cyrus. Und ich zähle die Tage bis zu meinem ersten Instagram-Selfie. Essensshot habe ich schon brav gemacht.

https://www.instagram.com/friedlvongrimm/

4. Beim Thema Dokumentationen fehlt ganz klar ein Format, was Oscar Isaac und Domhnall Gleeson begleitet. Wäre ein prima Frühstücksformat, der perfekte Start in den Tag quasi.

5. Irgendwie scheint ja jeder irgendwas die Tage gesehen zu haben, wohingegen ich jetzt offiziell den ersten Band „In Swanns Welt“ (von sieben) von Marcel Proust’s „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ zuende gehört habe. Bin jetzt natürlich um einige IQ-Punkte intelligenter als ihr.

6. RTL hat sich nicht wirklich zu ihrem/seinen Vorteil entwickelt, schließlich wollte ich heute (also beim Lesen dann gestern) pünktlich um 19:05 Uhr „Schwiegertochter gesucht“ schauen, aber das läuft ja noch gar nicht. Und dabei freue ich mich schon so auf mein Alter Ego Robin, der einsame Eisenbahnliebhaber und Schildkrötenfreund.

Und das meine ich ganz ehrlich: Ich möchte, dass sich jemand ganz ganz nettes für ihn findet. Und wenn nicht, dann muss RTL mal wieder einen Urlaub sponsern.

7. Zuletzt habe ich „An American Crime“ gesehen und das war sehr sehr sehr sehr sehr intensiv, weil mir Gruppendynamiken und Sadismus persönlich sehr viel Angst machen, eben weil ich es auf kognitiver Ebene ergründen kann, aber emotional einfach nicht verstehe und es mich meist sehr sehr hilflos zurücklässt. Und dann werde ich so masochistisch und lese mir auch noch die Wikipediaseite von Sylvia Likens durch.

 

Media Monday

10 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Diese ganzen sozialen Netzwerke können einen wirklich erschlagen. Ich erfahre quasi täglich von einem neuen oder das ich noch nicht kenne, obwohl es schon seit Jahren existiert. Ich habe allerdings für mich entschieden, dass ich mit überwiegend Twitter ein bisschen Facebook und Instagram ausreichend bedient bin. Ist doch eh alles die selbe Kacke.

  2. 1. Also dass nenne ich einen sehr direkten Film… mit sehr direkten Konversationen.

    2. Leidenschaft ist toll, wenn man eine hat. Kommt bei mir leider immer viel zu kurz. Wahnsinnig paradoxonisch

    3. So langsam überlege ich mir auch ob ich mir Instgram hole oder Snapchat, aber die fressen alle so viel Zeit. Ich glaube ich bleibe lieber bei WordPress… Wie schmecken eigentlich lila Kartoffeln?

    6. Ja die RTL- Affäre, habe immer noch kein Plan was vorgefallen ist, mag aber auch an meiner Zeitblase liegen in der ich allgegenwärtig stecke. Wahnsinnig ansteckend und entspannend zugleich

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