Jamie T im Astra Kulturhaus (+ INHEAVEN) am 7. November 2016

Das Leben kann manchmal gemeine Luxusprobleme für einen bereithalten.

Wenn man einen Künstler ein zweites Mal live erlebt, weiß man meist worauf man sich einlässt. Ganz gemein ist es, wenn man beim ersten Erlebnis restlos begeistert war. So sitze ich nun zu hause wie ein Junkie, der nur einen halben Schuss bekommen hat, hungrig auf mehr, trotz eines sehr sehr schönen Abends.

Diesmal habe ich meinen neuen Lieblingsgruftie solange genervt, bis sie zum Konzert zugesagt hatte und so konnte ich sie mit dem Publikum überraschen. Denn das geht mehr ab als die Menschen auf so manchen Metalkonzerten. Diesmal sogar mit Circle Pit, was mich aufgrund der Musikrichtung und der anwesenden Personenmischung wirklich sehr faszinierte. So war ich nicht die einzige, die jeden Song mitsang, mitbrüllte und mitrappte und zeitgleich körperlich den Flummi gab.

Eine Masse in Ekstase, eine Masse ohne Mobiltelefone. Man hatte eben besseres zu tun als Dauerzufilmen oder sich in Szene zu setzen.

So muss das sein. Das nächste Mal nur bitte länger und bitte das ganze neue Album.


Ein Song wurde übrigens traditionellerweise in Berlin den Beatsteaks gewidmet, was mich mit meinem Lokalpatriotismus natürlich sehr erfreut hat.

Desweiteren habe ich noch nie erlebt, dass so schnell und professionell Technikprobleme angegangen wurden. Noch bevor einem klar wurde, was überhaupt los ist, wurde vom guten Jamie schon „Blackbird“ von einer unbekannten Formation namens The Beatles gespielt.

Musik

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