Aus dem Leben eines Taugenichts: Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt



 

Ich wusste nicht, dass man sich so unwürdig und schlecht fühlen kann. Danke dafür!

Jetzt habe ich es wenigstens offiziell.

Neues aus dem Franziland

36 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. … der Kunstzirkus ist auch nichts anderes als die Filmwelt, wenn du das wirklich machen möchtest, dann bewirb dich Deutschland weit… Berlin hat zu viele Rampensäue am Start, da gehen die Sensiblen unter… verlieren kann man nur, was man nicht loslassen möchte…

  2. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll… Es tut mir leid für dich, aber auch für die Hochschule, die dich nun nicht haben kann. Lass den Kopf nicht hängen <- Floskel musste sein.

  3. Den Like gibt es nur für den Song von Beck! Das Schreiben ist natürlich doof. Einfach weiter versuchen. Irgendwann klappt es irgendwo (daumendrück)

  4. Schüttel es ab und mach weiter. Ich weiß das schmerzt jetzt, doch ist dies nur ein Stolperstein auf dem Weg in die Zukunft. Abschütteln. Wollte ich damals auch nicht glauben als meine Bewerbungsmappe zur Filmhochschule abgelehnt wurde, ist aber so. Abschütteln und weiter.

    • Da hast du natürlich absolut recht! Mache ich selbstverständlich auch, aber diese Formulierungen wollte ich euch einfach nicht vorenthalten. Da wäre mir eine simple unbegründete Absage lieber gewesen als das Gefühl, dass man eine Universität allein durch die Bewerbung beleidigt hat.

  5. Seriously just fuck than shit….. Betrink dich einen Abend, bemitleide dich einen Abend und dann geht’s weiter.

    Ein weiser Man hat einmal gesagt:

    Reise, Reise jeder tut’s auf seine Weise.

    Zur Not komme ich mal rumm als Fluglotse ;D

  6. Das ist wirklich hart und ich kann verstehen, warum du dich so abgestempelt fühlst. Schreiben alle Kunsthochschulen so rigorose Absagen? Können die das nicht netter formulieren? So wie bei Absagen, wenn man sich auf einen Job bewirbt?
    Du hast es immerhin versucht. Respekt dafür! Andere (wie ich) trauen sich erst gar nicht, einen kreativen Berufsweg zu versuchen.

    Du bist noch jung und wirst weitere Chancen bekommen!

    Mit aufbauenden Grüßen vom kleinen unkreativen mwj

    • Danke dir! Ich weiß nicht, ob alle Kunstschulen so schreiben, kann es mir aber vorstellen. Finde den Ton respektlos und nimmt mir persönlich jeden Willen mit solchen Menschen involviert zu sein.

    • Traurig, aber wahr.
      Man durfte ja nicht einmal Leinwände der Mappe beifügen oder generell irgendetwas, was ein wenig mehr aussagt als ein feinsäuberliches Blatt A4 mit Skizze.

  7. Oh je, so ein Schreiben ist echt fies 😦 Ich hatte mich mal für den Master Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg beworben, und die hatten ihre Absage nicht einmal begründet. Allerdings sind so nichtssagende Begründungen noch viel mieser, als gar keine Begründungen 😦 Aber du weißt ja nicht, wie viele Leute sich beworben haben und wahrscheinlich gab es auch nur wenige Plätze. Ich hoffe, du lässt dich davon nicht zu sehr herunterziehen.
    Ich hab nach meiner „Niederlage“ ein bisschen geschmollt und dann überlegt, ob ich das wirklich machen will. Und hab mich dann umentschieden, Deutschsprachige Literaturen studiert und fühle mich in meinem jetzigen Job (Content Manager / Online-Redakteurin) pudelwohl. Also, manchmal sind Enttäuschungen auch nur im ersten Moment schlimm. Und wenn man das als Anlass nimmt, seine Ziele noch mal neu zu ordnen, können sie auch eine Chance sein. (Sorry, das klingt jetzt auch etwas floskelhaft)

    • Ich danke dir. War auch absolut nicht floskelhaft.
      Ich konnte jetzt wenigstens abhaken, dass ich es versucht habe, mich endlich getraut habe mich zu bewerben und konnte mich jetzt danach den Alternativplänen widmen. Ist noch nichts in Sack und Tüten, aber ich bin optimistisch.
      Und nur weil du keinen Master in Dramaturgie machen durftest, heißt das ja nicht, dass du niemals eine wundervolle Dramaturgin werden kannst. Man kann ja trotzdem großartiges kreieren und damit erfolgreich sein. So kann man den eingebildeten Institutionen auch den Finger zeigen.

  8. Oh mein Gott, das Schreiben ist ja mal das allerbeste Beispiel für unsensible Paragraphen-Bürokraten-Kacke. Als ob die in den vielen Jahren noch nicht gelernt hätten, dass da für manche Leute ein Leben dran hängt. Aber wurden nicht alle verstoßen, die später was großes gemacht haben? Scheiß drauf, wir haben dich so oder so lieb und du brauchst die mit ihren maschinellen Schreiben nicht.

    • Ich danke dir! ❤
      Ja, da wäre mir ein einfaches "Sie passen nicht zu unserem Profil…"-Schreiben mit höflichen Floskeln irgendwie lieber gewesen. Nach dem Öffnen hatte ich ganz schön geschluckt. Drei Mappen a 20 Werke, die ich vorbereitet hatte, nach Jahren des Nichttrauens und dann kommt so eine Absage, die einem das Gefühl gibt, dass es eine Beleidigung ist, sich beworben zu haben.
      Auf die letzte Absage warte ich noch, aber ganz ehrlich…selbst wenn es eine Zusage wäre, hätte ich jetzt schon gar keinen Bock mehr dort zu studieren. *lach*

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