Kinowoche: King Arthur: Legend of the Sword

Im Moment habe ich das Problem, dass egal wie enthusiastisch ich das Kinoprogramm öffne, ich bei der Auswahl schon gar nicht mehr Lust habe aus dem Haus zu gehen. Da musste mich eine Freundin fast schon überreden mit ihr mitzukommen. Viel erwartet habe ich nicht, da ich nirgends Begeisterungsstürme vernommen habe. Doch schon nach den ersten Minuten, während die Olifanten durchs Bild wanderten und ich zur Abwechslung kein Problem damit hatte, dass es sich eher anfühlte als würde ich ein Computerspiel durchleben, die Musik mich dermaßen einlullte, war ich dermaßen in dem Film drin, wie das bei einem gepflegten Popcornfilm zu sein hat. Und ganz ehrlich, Menschen, die von einem Film von Guy Ritchie mehr als flapsige, coolnessdurchtränkte Charaktere und eine vollkommene Verwurstung eines Originalstoffes erwarten, sind Narren.

Ich empfand übrigens die digitale Verjüngung von Jude Law als gelungen. Das erste Mal, denn sonst sehen solche Experimente immer ganz komisch animiert, emotionsarm bis gruselig aus. Und der Gute machte als Antagonist eine wirklich gute Figur.

Generell jedoch eher ein Film für alle, die einen Hang zur Homoerotik haben. Alle Kerle sind in sexy Klamöttchen, manchmal leidend am weinen, manchmal sich prügelnd und immer einen kessen Spruch auf den sexy Lippen. Das ist doch auch schön.

Charlie Hunnam und Aidan Gillen haben mich da allerdings in den Wahnsinn getrieben. Da geht man also glückselig im Gay Subtext auf und dann treiben die beiden Herren das auf die Spitze. Der Aidan knallt dem Charlie nämlich eine. Die wahrscheinlich sexuell aufgeladenste Ohrfeige der Filmgeschichte. Da musste ich erst einmal googlen, ob Mr. Sons of Anarchy und Mr. Littlefinger sich vielleicht schon aus einem anderen Universum kennen. Und ich stieß auf eine Goldgrube. Charlies erster Job mit süßen 18 Jahren war tatsächlich in „Queer as Folk“ als 15-jähriger Bettgefährte von Aidan Gillen. Franzis Entdeckung des Jahres. Friedl Freude Eierkuchen.

Ich möchte noch tausende Fortsetzungen.

9 von 10 unterhaltenen Ohrfeigen


King Arthur: Legend of the Sword: Warner Bros. Pictures

Kinowoche

4 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. … Juhu. NOCH EINE Pendragon-Mythos-Verfilmung. Dolle, was denen alles einfällt heutzutage. Kanns kaum erwarten zu erfahren, wer den nächsten Robin Hood spielen wird. …
    PODCASTS! Der Neueste wurde mir für letzte Woche angekündigt. Gibt unter uns welche, die sind keine 23 mehr und werden keine 70 werden.

    • Unter Miley Cyrus in der Titelrolle geht bei mir gar nix mehr in Richtung Robin Hood.
      Wenn kein Twin Peaks läuft, red halt über anderes. Laut Patreon will dein Podcast alle Menschheitsthemen abgrasen, da findet sich bestimmt Ersatz.
      Und jetzt sag, daß du mich liebst. MACH! Ich brauch das heut …

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