Blogger Recognition Award & die wichtigste Frage EURES Lebens

Ewigkeiten ist mein letztes geschriebenes Wort her. Ich vermisse es langsam, jetzt wo ich einigermaßen eingelebt in meinem Alltag funktioniere und tatsächlich nicht alles ungewiss ist. Warum ich einfach nichts zu Papier bzw. Tastatur gebracht habe, liegt in meiner chronologischen Natur. Und Depeche Mode haben mich so traurig und wütend zurückgelassen, dass ich einfach nie über drei Sätze in der Konzertrezension hinaus gekommen bin.

Trotz meiner Abwesenheit hatten sich die gute Schlopsi und der gute MWJ tatsächlich erbarmt, so dass ich nun feierlich den Blogger Recognition Award annehmen und weiterreichen darf. Bevor ich dies tue, möchte ich den Moment nutzen, um zu fragen, wer denn Lust auf ein Weihnachtspaket von mir hat. Die Regeln sind äußerst einfach:

  1. Schicke mir ein Paket mit Zeug, was du für friedladäquat hältst.
  2. Erhalte von mir ein Paket mit Zeug, was ich für bloggeradäquat halte.
  3. Zelebriere deine Freude mit einer Feedbackmail, einem Tweet, Anruf oder Artikel.

Gebt mir einfach in den Kommentaren Bescheid! Es ist wirklich eine einfache Sache, die seit Jahren schon mein Highlight unterm Weihnachtsbaum ist.


Ich war so unfein und habe die Spielregeln dem guten MWJ (Bitte verklag mich nicht!) entliehen:

Die Regeln

  1. Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und verlinke ihn.
  2. Schreibe einen Beitrag, um deinen Award zu präsentieren.
  3. Erzähle kurz, wie du mit dem Bloggen angefangen hast.
  4. Gib zwei Ratschläge für neue Blogger.
  5. Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award.

Kommentiere auf den nominierten Blogs, lass die jeweiligen Personen wissen, dass du sie nominiert hast, und verlinke deinen Beitrag zum Award.


Wie kam Friedl zum Bloggen?

Ich bin die Kategorie Mensch, die schon immer Kino- oder Konzertkarten als Lesezeichen verwendet hat und im Tagebuch eine Auflistung der gehörten Musik, den besuchten Konzerten oder gesehenen Filmen vornahm und ausführlich darüber philosophierte. Ich war immer der Mensch, der in sozialen Gefügen aufgesucht wurde, wenn kulturelle Empfehlungen oder psychiatrischer Rat von Nöten war. Wissenschaftliche Abhandlungen, warum ich das selbst auf lose Bekanntschaften etc. ausstrahle, sind stets willkommen. Und so folgten auf positive Rückmeldungen bald Fragen. Hast du einen Blog? Warum machst du nicht einen Youtubekanal? Lade mal Zeichnung X auf DeviantArt hoch? Wie heißt du auf Facebook? Und ich habe währenddessen hin und wieder bei Moviepilot was geschrieben, kommentiert und mich eher dem Erlangen einer cinephilen Bildung gewidmet. Irgendwann hatte ich aber den Punkt des „Es gibt doch so viele Menschen im Internet, die alle mehr life und mehr talent und mehr credibility haben als ich, also wieso sollte ich überhaupt versuchen da Energie hinein zu investieren.“ überwunden und fing einfach an. Und es hatte einfach Spaß gemacht, sobald ich einen kleinen Platz in der Blogsphäre ergatterte, wo hin und wieder jemand zu Besuch kam und ich langsam ein Gefühl für die sich untereinander kennende Gemeinschaft entwickelte. Aber wie kam ich denn nun zum Bloggen?

Durch einen Arschtritt. Wie immer.

Zwei Ratschläge für neue Blogger:

  1. Schreibe NUR über Themen, hinter denen du zu 100 Prozent stehst. Du bist eh zu speziell, um zu den wenigen Girls & Boys zu gehören, die mit ihrer Langeweile im Internet tatsächlich Geld und Ruhm ernten.
  2. Wenn dir Bloggen kein gutes Gefühl gibt, dann nehme dir eine Pause OHNE Deadline.

Ich nominiere für diesen Award:

Wordbuzz

Stepnwolf

Die singende Lehrerin

CryofWrath

Woody

Dergestalt

John

OutofJoint

Bodo

Koriandermadame


Die Anordnung ist wertfrei! Ich habe euch alle gleich lieb! Ich hoffe wir schreiben uns jetzt öfter. Bis dahin!

Friedl aka the real Chandler

Blogparade

19 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. „Es gibt doch so viele Menschen im Internet, die alle mehr life und mehr talent und mehr credibility haben als ich, also wieso sollte ich überhaupt versuchen da Energie hinein zu investieren.“

    Das ist ja so ein Punkt, den ich als Ausrede nie so ganz nachvollziehen kann. Es gibt nämlich noch mehr Menschen im Internet, die genau das alles nicht haben, aber sie machens trotzdem. Mal davon abgesehen ist Talent ohnehin überbewertet. Mach das, was dir Spaß macht, mit dem nötigen Spaß an der Sache und dann kannst du persönlich schon mal nichts mehr falsch machen. Obs den Leuten dann gefällt? Wen interessierts? So lange es dir gefällt, machst du alles richtig.
    Witzig auch, dass du quasi genau das dann in deinem ersten Tipp ansprichst.

    Übrigens schön mal wieder was zu lesen, da ich ja kein großer Podcasthörer bin (um nicht zu sagen: überhaupt keiner …)

    • Heeey, das war keine Ausrede. Ich bin mir von Zeit zu Zeit einfach der Trivialität des Individuums zu bewusst als das ich denke, dass da ernsthaft etwas bei herumkommt, was einen Unterschied macht. Oh Gott, was ist hier los. Ich bin zynischer als du?? Seit wann? Herrje…

      Ich versuche mal wieder ein bisschen mich anzunähern. Irgendwie fühlt sich das alles noch so unaufgeräumt und halbgar an, aber ich mache einfach kleine Schritte.

      • Aber muss es denn unbedingt einen Unterschied machen? Reicht es nicht, für sich selbst die Erfüllung in einer Leidenschaft zu finden? Wenn dann andere auch noch Spaß daraus ziehen, was man macht, ist das natürlich ein Bonus. Aber darauf sollte man nicht abzielen. In erster Linie sollte man für sich selbst kreativ sein und sich austoben. Guck mal, wie erfolgreich ich damit bin. Ein Dutzend Leser in 4 Jahren und vermutlich 1000, die meinen Kram total scheiße finden. Also alles richtig gemacht.
        Ach so, mein Zynismus ist ansteckend, weil ich damit die Weltherrschaft anstrebe, bis niemand mehr irgendwas ernst nimmt. Aber verrate es keinem.

        Kleine Schritte sind gut. Mehr kann man nicht verlangen.

  2. Kurz und knaggisch!
    Tipp Numero 2 ist überlebenswichtig. Bringt niemandem was sich zu quälen. Auch wenn ich den Blog trotz langer Abwesenheit nie völlig vergessen konnte. Ist manchmal etwas… schwierig, sich nicht selbst unter Druck zu setzen wenn man an einem bestimmten Punkt angelangt ist. Man will ja auch nichts „wegwerfen“, was man sich aufgebaut hat. Und seien es nur die Leser, die einem bei einer längeren Pause wegbrechen.
    PS: Manche Arschtritte sind gold wert. Ich glaube ohne den Blog hätten wir nie persönlich Bekanntschaft gemacht. 😉

  3. Oh wie schön. Mademoiselle von Grimm ist wieder da! 🙂
    Hatte schon befürchtet, du wärst durch ein Loch in der Zeit in die Vergangenheit nach Twin Peaks gefallen und dort zu deiner eigenen Oma, nämlich der Log Lady, mutiert. *daumenhoch* 🙂
    Das neue Avatar-Bild ist ja monumental.

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